
Abgeordnete Sheri Biggs (Republikanerin, South Carolina) hat einen Kauf von 100.001 bis 250.000 USD des iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT) von BlackRock am 4. März gemeldet. Der Kauf erfolgte über das professionell verwaltete Konto ihres Ehemanns bei UBS Financial Services.
Die Meldung wurde am 16. April beim House Clerk eingereicht und lag damit im 45-Tage-Meldezeitraum des STOCK Act. Dies erfolgt zu einer Zeit, in der der Senat über ein Gesetz berät, das die Bundesregierung zu einem massivem Käufer von Bitcoin (BTC) machen könnte.
Biggs erweitert ihre Bitcoin-Position
Der Handel im März ist mindestens der zweite Kauf im sechsstelligen Bereich von IBIT durch die Familie Biggs. Im Juli 2025 hat ihr Ehemann ebenfalls 100.001 bis 250.000 USD desselben ETF gekauft, etwa eine Woche bevor pro-Krypto-Gesetze das Repräsentantenhaus passierten.
Diese frühere Transaktion wurde erst Monate später gemeldet und verstoße damit gegen die 45-Tage-Regel des STOCK Act. Das führte zu einer Strafe von 200 USD. Tracker stellten fest, dass IBIT in den drei Monaten nach dem Kauf etwa 12 % gestiegen ist.
In derselben April-Meldung wurden zudem zwei kleinere Käufe von Apollo Debt Solutions BDC und ein Verkauf von Anteilen am Oaktree Strategic Credit Fund aufgeführt. Das deutet auf eine breitere Verschiebung des Portfolios in Richtung Krypto und Schuldverschreibungen hin.
Gesetz zur strategischen Bitcoin-Reserve im Senat
Der Zeitpunkt sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit, da das Gesetz S.954, der BITCOIN Act 2025, weiterhin vor dem Bankenausschuss des Senats liegt.
Eingebracht von Senatorin Cynthia Lummis (Republikanerin, Wyoming) würde das Gesetz die Treasury anweisen, innerhalb von fünf Jahren eine Million BTC zu kaufen und diese im Rahmen eines dezentralen Netzwerks sicherer, staatlicher Einrichtungen für mindestens 20 Jahre aufzubewahren.
Ähnliche Initiativen nehmen weiter an Dynamik zu. Der Mined in America Act wurde am 30. März von den Senatoren
Cassidy und Lummis eingebracht. Das Gesetz würde die Anordnung von US-Präsident Trump zur Einrichtung der Reserve gesetzlich festschreiben und zertifizierten US-Minern erlauben, neu geminte BTC direkt an die Treasury zu verkaufen.
Sollten diese Maßnahmen verabschiedet werden, könnte die Bundesregierung zu einem der größten Bitcoin-Halter global werden. Das wäre ein Impuls für Vermögenswerte wie IBIT, das bereits etwa 55 Milliarden USD verwaltet und etwa 70 % Marktanteil unter den US-Spot-Bitcoin-ETFs hält.
Mitglieder des Kongresses dürfen derzeit nach geltendem Recht weiterhin Aktien und ETFs handeln. Allerdings haben wiederholte Diskussionen über das Timing der Geschäfte parteiübergreifende Forderungen nach einem vollständigen Handelsverbot verstärkt.

