Die Aktien von Intel (INTC) erreichten am 8. Mai ein Rekordhoch, nachdem eine vorläufige Vereinbarung zur Herstellung von Chips für Apple angekündigt wurde. Diese Rallye erhöhte den US-Regierungsanteil aus der Trump-Ära bei Intel von 8,9 Milliarden USD auf 56,5 Milliarden USD.
Washington zahlte vor acht Monaten 8,9 Milliarden USD für eine Beteiligung von 9,9%. Laut The Kobeissi Letter sitzt die Treasury nun auf unrealisierten Gewinnen von etwa 47,6 Milliarden USD. Die Intel-Aktie stieg an diesem Tag um rund 18% auf etwa 129 USD, ein neues Allzeithoch.
So entstand der Intel-Anteil aus der Trump-Ära
Im August 2025 wandelte die Trump-Regierung nicht bezahlte Bundesfördermittel in 433,3 Millionen Intel-Aktien um, zu je 20,47 USD pro Stück.
Mit dem Deal wurden 5,7 Milliarden USD aus Zuschüssen des CHIPS and Science Act umgewidmet. Zudem flossen 3,2 Milliarden USD aus dem Secure Enclave-Programm des Verteidigungsministeriums ein.
US-Präsident Trump beanspruchte öffentlich den Erfolg und sagte zu seinen Anhängern, das Land besitze nun 10% von Intel.
„Die Vereinigten Staaten zahlten nichts für diese Anteile, und die Anteile sind jetzt etwa 11 Milliarden USD wert. Das ist ein großartiger Deal für Amerika und auch ein großartiger Deal für INTEL”, schrieb Trump damals auf Truth Social.
Die Position wird von der US-Treasury als passiver Investor gehalten, ohne Sitz im Vorstand. Die Struktur knüpft die Beteiligung an eine breitere Chip-Tarif-Agenda.
Nach der Nachricht, dass Apple und Intel eine Vereinbarung für die Prozessorfertigung und den Bau von Chips für Apple-Geräte getroffen hatten, sprang die INTC-Aktie um 15% nach oben. Damit erreichte Trumps Investition einen Wert von 56,5 Milliarden USD.
„Das ist ein Gewinn von +47,6 Milliarden USD in weniger als 8 Monaten. Wirklich beispiellos“, kommentierten Analysten des Kobeissi Letter dazu.
Warum der Apple-Deal für Intel wichtig ist
Das Wall Street Journal berichtete erstmals über den Deal, welcher das erste Mal ist, dass Apple Intel für die Fertigung von Chips nutzt. Bisher hatte Apple hauptsächlich mit der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company für die eigenen Chips zusammengearbeitet.
Wirtschaftsminister Howard Lutnick traf sich wiederholt mit CEO Tim Cook, um die Partnerschaft voranzutreiben.
Intels Foundry-Geschäft suchte seit mehr als einem Jahr nach einem wichtigen Kunden. Microsoft unterzeichnete Anfang dieses Jahres für den 18A-Prozess.
April 2026 war laut .
Der Gewinn von 47,6 Milliarden USD ist bisher nur auf dem Papier vorhanden. Ein Verkauf hängt von den jeweiligen Marktbedingungen ab. Zudem entscheidet die politische Bereitschaft, ob ein Gewinn bei einer als Industriepolitik dargestellten Investition realisiert wird.
Das Modell „Aktien gegen Fördermittel” wurde im Senat kritisch hinterfragt, unter anderem wegen möglicher Gewinne aus der Trump-Politik.
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