08.05.2026, 4:04 Uhr

Entlassungen nehmen im Mai 2026 zu, Unternehmen richten sich auf KI aus

Anfang Mai 2026 haben wieder viele Unternehmen bekannt gegeben, dass sie Stellen abbauen.

Viele dieser Kürzungen haben denselben Grund: Die Unternehmen verändern sich und setzen immer mehr auf künstliche Intelligenz (KI).

Cloudflare: Stellenabbau im Mai 2026

Cloudflare hat am Donnerstag angekündigt, mehr als 1.100 Arbeitsplätze weltweit zu streichen. Das entspricht etwa 20% der Belegschaft von 5.156 Mitarbeitenden am Ende von 2025. Das Unternehmen teilte mit, dass die Nutzung von KI intern in drei Monaten um mehr als 600% gestiegen ist.

„Wir müssen bewusst gestalten, wie wir unser Unternehmen für das Zeitalter der agentischen KI aufbauen, um den Wert für unsere Kunden zu erhöhen und unserer Mission gerecht zu werden, ein besseres Internet für alle zu schaffen”, hieß es in der E-Mail.

Am selben Tag gab auch das Zahlungsunternehmen BILL , dass das Unternehmen rund ein Viertel seiner Beschäftigten entlässt.

„Wir haben uns aus zwei Gründen jetzt zu diesem Schritt entschieden: (1) Wir wissen, dass wir mit kleineren Teams schneller arbeiten. Die Entlassungen 2024 und der gute Ablauf 2025 geben uns Zuversicht, dass das funktioniert. (2) Wir wollen unsere Profitabilitätsziele angesichts der schwierigen Lage erreichen”, sagte Brown.

Medien berichteten außerdem, dass Ticketmaster etwa 8% der globalen Belegschaft, das entspricht rund 350 Stellen in 25 Ländern, gestrichen hat.

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Anfang der Woche hat Bloomberg berichtet, dass das Fintech-Unternehmen PayPal in den nächsten zwei bis drei Jahren rund 20% der 23.800 Mitarbeitenden entlassen möchte. Das sind etwa 4.760 Stellen.

„Zuerst werden wir Doppelungen und Hierarchien in unserer Organisation reduzieren. Zweitens werden wir unsere Nutzung von KI und Automatisierung in allen Abläufen beschleunigen”, erklärte Vorstandschef Enrique Lores den Investoren.

Auch in der Krypto-Branche kündigte Coinbase am Dienstag an, etwa 14% der Mitarbeitenden, das heißt rund 700 Stellen, zu streichen. CEO Brian Armstrong erklärte, dies sei Teil einer großen Umstellung auf kleinere Teams, die durch KI unterstützt werden.

Bemerkenswert ist, dass Forschungen bislang kaum Hinweise auf eine breite KI-bedingte Jobverlagerung finden. Ökonomen rechnen jedoch mit Veränderungen in der Zukunft.

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