Der Krieg zwischen den USA und Iran hat die globalen Märkte erschüttert, dabei hat Gold als sicherer Hafen Schwierigkeiten gezeigt, während Ölaktien und Krypto gestiegen sind. Dennoch hat ein Rohstoff alle großen Anlageklassen um mehr als das 40-Fache übertroffen.
Potato Contracts for Difference (CFDs) sind in weniger als einem Monat um etwa 705% gestiegen und haben damit jede große Anlageklasse weit hinter sich gelassen.
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Kartoffeln haben Bitcoin in diesem Monat übertroffen
Der Anstieg um 705% erfolgte in einem positiven Monat für risikoreiche Anlagen. Bitcoin (BTC) legte im vergangenen Monat um 13,1% zu. Ethereum (ETH) stieg um 6,2%, während der gesamte Krypto-Markt um 10,8% zulegte.
Auch US-Aktien verzeichneten Zuwächse. Der Nasdaq Composite stieg um 15%, der S&P 500 legte um 9,07% zu und der Dow Jones Industrial Average ist um 2,95% gestiegen.
Die Entwicklungen bei Rohstoffen waren gemischt. Laut und Silber um 8,37% gestiegen. Gold ist um 0,25% gefallen, und West Texas Intermediate (WTI) Öl sank um 2,08%.
Sogar die stärksten Werte lagen mehr als 40-mal unter der Entwicklung der Kartoffel-CFDs mit 705% Plus.
Warum Kartoffel-Derivate steigen
Wichtig ist zu beachten, dass der Anstieg die Finanzmärkte widerspiegelt, die auf die Volatilität im Iran-Krieg reagieren und nicht einen tatsächlichen Mangel an physischen Kartoffel-Beständen. Laut Euro News stieg der Preis pro 100 Kilogramm von etwa 2,11 EUR am 21. April auf 18,50 EUR seit dem 21. April.
„Da Kartoffeln eine nährstoffintensive Kultur sind, hat der plötzliche Mangel an bezahlbarem Dünger direkte Auswirkungen auf die zukünftigen Erträge und auf die aktuellen Marktwerte. Zusätzlich hat die regionale Instabilität die Hauptschifffahrtswege zunehmend unsicher gemacht, das erschwert die Logistik im Agrarhandel“, schrieb das Medium.
Selbst auf diesem Niveau liegen die Kartoffelpreise immer noch weit unter dem, was der Markt in den vergangenen zwei Jahren erreicht hat, da europäische Produzenten einen erheblichen Überbestand abarbeiten. Trader bewerten daher die Futures angesichts der Risiken und der generellen Auswirkungen des Iran-Konflikts neu.
„Trader scheinen Futures-Kontrakte jetzt umzuorientieren und legen weniger Wert auf die aktuelle Realität des Überangebots. Für europäische Verbraucher bedeutet das derzeit jedoch keinen massiv höheren Preis für ein Grundnahrungsmittel. Dennoch macht die Entwicklung der Kartoffel-CFDs deutlich, dass ein nervöser Markt versucht, die vielen wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs abzubilden“, heißt es im Bericht.
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