Die Netzwerkaktivität von Chainlink (LINK) ist so hoch wie seit acht Monaten nicht mehr.
Der Anstieg erfolgte gleichzeitig mit dem Wechsel von dezentralen Finanzprotokollen (DeFi) von LayerZero zu Chainlinks Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP).
Warum steigt die Aktivität der Chainlink-Adressen?
Das Analyseunternehmen Santiment registrierte am 9. Mai 282.170 aktive Adressen. Am folgenden Tag waren es 264.090 aktive LINK-Adressen. Dieser starke Anstieg ist die am längsten anhaltende, intensive Netzwerkaktivität seit September 2025.
Der Anstieg der Aktivität hängt mit einem Exploit in Höhe von 292 Millionen USD am 18. April 2026 zusammen. Angreifer entwendeten etwa 116.500 rsETH aus einer Infrastruktur rund um die Bridge von Kelp DAO, die mit LayerZero betrieben wurde.
Der Vorfall führte zu Sicherheitsüberprüfungen in der Branche bei Blockchain-übergreifenden Systemen. In der Folge kündigte Kelp DAO an, künftig auf Chainlink CCIP zu wechseln.
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Zudem hat Solv Protocol am 7. Mai bestätigt, dass mehr als 700 Millionen USD an tokenisiertem Bitcoin auf CCIP umgestellt werden.
„Diese Umstellungen bedeuten eine große Verschiebung von DeFi-Infrastrukturen im institutionellen Maßstab weg von LayerZero und hin zu Chainlinks Cross-Chain-Ökosystem. Das hat sehr wahrscheinlich zu einem deutlichen Anstieg der Netzwerkaktivität und der Smart Contract-Interaktionen rund um das Protokoll geführt”, schrieb Santiment.
Das Unternehmen wies darauf hin, dass der Anstieg auf eine echte Nutzung des Protokolls hinweist und nicht nur auf spekulativen Handel.
„Historisch gesehen haben Anstiege bei echter Netzwerknutzung beständige Kurssteigerungen angekündigt, statt nur kurzzeitige Kursanstiege zu verursachen”, so Santiment weiter.
Der Anstieg der Netzwerkaktivität ging zudem mit starker Akkumulation durch Wale einher. Wie , haben Wallets mit einem Bestand zwischen 100.000 und 10 Millionen LINK in den letzten 30 Tagen insgesamt 32,93 Millionen Token akkumuliert.
Außerdem wurden etwa 13,5 Millionen LINK von zentralisierten Börsen abgezogen — und das innerhalb von fünf Wochen. Dies spricht für eine steigende Nachfrage auf Investorenseite sowie geringeren Verkaufsdruck.
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