02.05.2026, 16:01 Uhr

Arbitrum: KelpDAO-Einfrieren scheitert, US-Gericht stoppt Rückholung von 71 Millionen USD

Das Arbitrum Council hat 30.766 ETH von dem KelpDAO-Hacker beschlagnahmt, aber eine US-Gerichtsentscheidung blockiert derzeit die DAO daran, das Vermögen im Wert von 71 Millionen USD zu bewegen. Anwälte von Opfern nordkoreanischer Entführungen wollen das Geld auf Grundlage eines Urteils aus 2015 gegen Pjöngjang beanspruchen.

Die rechtlichen Schritte verzögern die Pläne von Aave und KelpDAO, Nutzer zu entschädigen, die vom Hack am 18. April betroffen sind. Diese Blockierung zeigt, wie eine zentral gesteuerte Handlung dazu führt, dass Vermögenswerte direkt von US-Gerichten eingefroren werden.

Zentraler Eingriff: Zentrale Folgen

Das Council fror den ETH-Bestand im vergangenen Monat ein, nachdem bei einem Bridge-Exploit 290 Millionen USD aus KelpDAO gestohlen wurden. Arbitrum arbeitete dabei mit Strafverfolgungsbehörden zusammen und leitete das Geld unter Verwaltungsaufsicht.

Han Kim und Yong Seok Kim sind US-Staatsbürger, deren Verwandter von Nordkorea getötet wurde. Sie erhielten im Jahr 2015 in einem Urteil Schadensersatz von über 300 Millionen USD von Pjöngjang zugesprochen.

Ihre Anwälte haben am 1. Mai eine Anordnung vom Bezirksgericht Süd-New York erhalten. Diese untersagt Arbitrum, die beschlagnahmten Vermögenswerte zu übertragen.

LayerZero führte den Angriff auf die Lazarus Group zurück und stellte damit einen direkten Zusammenhang nach Pjöngjang her.

Rechtsanwalt Gabriel Shapiro prüfte den Antrag und erklärte, dass die Blockierung tatsächlich gilt und nicht nur theoretisch ist. Die Kläger erhielten eine gerichtliche Genehmigung auf Grundlage bestimmter Pfändungsgesetze, sodass die DAO die Vermögenswerte nicht eigenständig umleiten darf.

„Arbitrum DAO darf aktuell nichts mit den KelpDAO-Geldern machen, bis es eine Enteignungsanhörung gibt… sie müssen dies tatsächlich vor Gericht entscheiden und dürfen nicht einfach selbst darüber bestimmen”, erklärte Gabriel Shapiro in einem Beitrag auf X.

Die Blockierung abzusichern. Diese Pläne waren darauf angewiesen, dass der beschlagnahmte Bestand über die Arbitrum-Verwaltung zurückgeführt wird.

Laut einem leitenden Mitarbeiter für Ökonomie bei MegaETH konfrontiert die Beschlagnahmung die DAO mit juristischen Ansprüchen, die sie vorher nicht bedacht hatte.

Erkennbare Vermögenswerte der DVRK haben rechtliche Bedeutung, egal welches Protokoll sie hält.

Wenn eine DAO Bestände über zentrale Kanäle beschlagnahmt, unterliegen diese dem gleichen Rechtsrahmen wie Bankkonten.

Die Enteignungsanhörung wird über die endgültige Kontrolle entscheiden. Ein anderer Teil des beim Diebstahl entwendeten ETH wird weiterhin über Geldwäschenetzwerke bewegt.