Bitcoin-Anhänger beobachten diese Woche das Ex-Dividenden-Datum von MicroStrategys STRC und die Markup-Sitzung des US-Senats zum CLARITY Act. K33 Research erklärte, dass beide Ereignisse defensive Positionierungen beeinflussen könnten, die seit 74 Tagen für negative Finanzierungsraten sorgen.
MicroStrategy nutzt STRC, eine ewige Vorzugsaktie, um wiederkehrende Bitcoin-Käufe zur Monatsmitte zu finanzieren. Laut K33 Research hat dieses Instrument im Jahr 2026 zu den größten Bitcoin-Käufen des Unternehmens geführt.
STRC sorgt für wiederkehrende Bitcoin-Käufe zur Monatsmitte
MicroStrategy gibt STRC-Anteile über ein .
K33 erklärte, dass dieses Instrument im März 22.131 BTC und im April 46.872 BTC finanziert hat. In der Regel steigt das Handelsvolumen vor dem 15. eines Monats, weil dann die Anteilseigner für die monatliche Dividende festgelegt werden.
STRC wurde am Mittwoch, 13. Mai, knapp über dem Nennwert gehandelt. In dieser Woche erreichte das Handelsvolumen den höchsten Stand seit dem 15. April, was auf einen weiteren größeren Kauf hindeutet, der nächste Woche bekanntgegeben werden könnte. Der gesamte Bitcoin-Bestand von MicroStrategy liegt bei 818.869 BTC.
Finanzierungsserie trifft auf möglichen Senatsimpuls
Laut K33 war die 30-Tage-Finanzierungsrate während 74 aufeinanderfolgender Sessions negativ. Eine kürzliche Normalisierung spiegelt eher dünne Volumen als neue bullische Positionen wider. Das Open Interest blieb konstant, zudem hat Bitcoin seinen 200-Tage-Durchschnitt noch nicht wieder erreicht.
Am 14. Mai ist geplant, dass Gesetzgeber den CLARITY Act bearbeiten und abstimmen. K33 beschreibt den aktuellen Entwurf trotz offener Debatten über ethische Vorschriften, DeFi-Schutzmaßnahmen und Stablecoin-Regeln insgesamt als konstruktiv für Krypto.
Defensive Positionierungen in unbefristeten Kontrakten könnten steigende Kurse durch Short-Eindeckungen verstärken.
Das Ergebnis des Gesetzes ist zudem für mehr als nur Trader relevant. Renna Ba, Leiterin des Ökosystems bei Morph, sagte gegenüber BeInCrypto, dass ein Scheitern des CLARITY Acts die Einführung von Stablecoin-Zahlungssystemen bei institutionellen Investoren verlangsamen würde.
Ohne den CLARITY Act stehen Banken, Kartennetze und Zahlungsdienstleister vor ungeklärten Fragen, wie Stablecoin-Instrumente eingestuft werden, welcher Aufsichtsbehörde sie unterliegen und welche Compliance-Anforderungen zu erfüllen sind.