11.05.2026, 5:47 Uhr

Indiens Premierminister ruft angesichts des Iran-USA-Konflikts zu landesweiten Kraftstoffeinsparungen auf

Der indische Premierminister Narendra Modi fordert die Bürger auf, weniger Kraftstoff zu verbrauchen und wieder stärker von zu Hause aus zu arbeiten.

Diese Aussagen erfolgen, weil die Schließung der Straße von Hormus das globale Ölangebot verknappt und die Gefahr von deutlicheren Preissprüngen sowie Engpässen wächst.

Modi: Indien soll Kraftstoff sparen und Homeoffice wieder einführen, da sich Hormus-Schließung bemerkbar macht

In Hyderabad bat der Premierminister die Bürger, den Verbrauch von Benzin und Diesel zu senken, den Einsatz von Elektrofahrzeugen zu erhöhen, mehr Güter auf die Schiene zu verlagern und das Arbeiten von zu Hause aus wieder aufzugreifen, wie es während der COVID-19-Pandemie üblich war.

„In dieser Zeit der globalen Krise müssen wir mit voller Hingabe unsere Pflicht in den Vordergrund stellen und mit aller Entschlossenheit erfüllen. Eine wichtige Aufgabe ist, mit Benzin und Diesel sparsam umzugehen”, sagte er. „In der aktuellen Lage ist es besonders wichtig, Devisen zu sparen.”

Außerdem rief Modi die Inder dazu auf, Auslandsreisen zu bewegen. Er stellte diese Maßnahmen als nationale Aufgabe dar.

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Regierungen weltweit ergreifen Maßnahmen, da sich die Ölkrise verschärft

Indien ist nicht das einzige Land, das den Kraftstoffverbrauch senken möchte. Einige Regierungen setzen vergleichbare Maßnahmen um, wie der aus.

Bangladesch schloss staatliche und private Universitäten, um Strom und Kraftstoff zu sparen. In Pakistan wechselte das Verwaltungspersonal auf eine Vier-Tage-Woche und Schulen wurden vorübergehend geschlossen.

Südkorea bat Halter von Privatfahrzeugen, ihr Auto an 1 Tag pro Woche stehen zu lassen. In einigen Staaten wie Kambodscha und Malaysia wurden zudem Vorgaben zur maximalen Raumtemperatur per Klimaanlage gemacht.

Diese Maßnahmen zeigen, dass global immer mehr getan wird, um die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts zwischen den USA und Iran sowie die Belastungen auf den globalen Energiemärkten abzufedern.

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