08.05.2026, 7:39 Uhr

Kerosinpreise steigen: US-Fluggesellschaften investieren 5 Milliarden USD im März

US-Fluggesellschaften gaben im März 5,06 Milliarden USD für Flugbenzin aus. Dies war ein Anstieg um 56 % gegenüber Februar, nachdem der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran das globale Ölangebot beeinträchtigt hatte.

The Kobeissi Letter betonte, dass die Treibstoffkosten im Monatsvergleich um 1,83 Milliarden USD und im Jahresvergleich um 1,16 Milliarden USD gestiegen sind. Der Preis pro Gallone lag bei 3,13 USD, was fast 31 % mehr als im Februar ist.

US-Fluggesellschaften sehen sich mit steigenden Flugbenzin-Kosten konfrontiert: Iran-Krieg verknappt Angebot

Die Schließung der Straße von Hormus, eine wichtige Öl-Transportroute, hat die Preise für Flugbenzin steigen lassen. Laut IATA macht Flugbenzin üblicherweise 25 % bis 30 % der gesamten Betriebskosten einer Fluggesellschaft aus.

Da die Gewinnspannen sinken, reagieren große Fluggesellschaften mit höheren Ticket- und Gepäckgebühren, Streckenkürzungen und Kostensenkungen. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa plant, bis Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge zu streichen.

Auch Delta gab bekannt, dass ab dem 19. Mai auf Flügen unter 350 Meilen kein Essen und keine Getränke mehr angeboten werden, was ein weiteres Zeichen für Sparmaßnahmen in der Branche ist.

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Inzwischen haben United und American Airlines ihre Finanzprognosen für 2026 gesenkt.

„Große Fluggesellschaften, darunter Delta, haben ihre finanzielle Prognose für 2026 bereits zurückgezogen oder deutlich reduziert. Einige reduzieren ihre Wachstumspläne, um zu vermeiden, dass unrentable Strecken bei erhöhten Treibstoffpreisen betrieben werden. Zudem erwarten jetzt mehrere große Fluggesellschaften, dass Kunden die höheren Flugbenzin-Kosten bis Ende 2026 oder Anfang 2027 tragen”, schrieb The Kobeissi Letter .

Spirit Airlines stellte am frühen 2. Mai 2026 den Betrieb ein und beendete damit über dreißig Jahre Service. In einer Erklärung teilte die Fluggesellschaft mit, dass der starke Anstieg der Ölpreise und weitere geschäftliche Herausforderungen ihre finanzielle Perspektive massiv beeinflusst haben.

Mit der weiterhin geschlossenen Straße von Hormus sind die hohen Treibstoffkosten im April keine Überraschung. Solange die Spannungen anhalten, wird der Druck auf US-Fluggesellschaften bestehen bleiben.

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