In den vergangenen 24 Stunden wurden Kryptowährungen im Wert von insgesamt 657,9 Millionen USD liquidiert, da der gesamte Markt zurückging.
Ethereum (ETH) war für den größten Teil der Liquidationen verantwortlich. Trader, die auf weiter steigende Kurse gesetzt hatten, erlitten dabei die größten Verluste.
Ethereum und Bitcoin-Longs führen die Liquidationswelle am Montag an
Laut Daten von Coinglass wurden in den vergangenen 24 Stunden rund 106.371 Accounts liquidiert. Long-Positionen machten etwa 89% aller Verluste aus, dabei wurden 584,38 Millionen USD ausgelöscht.
Kurzfristige Wetten auf fallende Kurse verloren hingegen nur 73,52 Millionen USD. Dies zeigt, dass vor allem bullische Trader mit Hebelwirkung betroffen waren.
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Bei Ethereum wurden Long-Positionen im Wert von 256,83 Millionen USD liquidiert, das ist der höchste Wert unter den Vermögenswerten. Bitcoin verzeichnete 180,89 Millionen USD an Liquidationen. Damit hatten die beiden größten Kryptowährungen zusammen etwa zwei Drittel der täglichen Gesamtliquidationen zu verantworten.
Die größte einzelne Liquidation wurde bei Bitget ausgelöst. Ein unbefristeter ETH/USDT-Kontrakt im Wert von 28,49 Millionen USD wurde dort liquidiert.
Risikoabneigung nach Iran-Warnung von US-Präsident Trump
Die Liquidationswelle ereignete sich parallel zu deutlichen Kursrückgängen am Kryptomarkt in den vergangenen 24 Stunden. Dieser Rückgang war nicht völlig überraschend.
vor einem risikoscheuen Wochenstart gewarnt, nachdem US-Präsident Donald Trump mögliche US-Angriffe auf den Iran angedeutet hatte.
Die gesamte Marktkapitalisierung für Kryptowährungen sank um etwa 0,93% in 24 Stunden auf rund 2,65 Billionen USD. Der Bitcoin-Kurs fiel unter 77.000 USD und die wöchentlichen Verluste weiteten sich auf 5,59% aus.
Der Kurs von Ethereum rutschte unter 2.120 USD und ist im Wochenvergleich 9,98% im Minus. Solana (SOL) führte die breitere Abwärtsbewegung an und fiel in den vergangenen sieben Tagen um 11,22% auf 84,94 USD.
Es wird erwartet, dass US-Präsident Trump am Dienstag ein Treffen im Situation Room einberuft, um militärische Optionen gegen den Iran zu erörtern. Weitere Eskalationen könnten zu zusätzlicher Volatilität bei gehebelten Krypto-Positionen führen.
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