Ein Krypto-Whale, Garrett Jin, hat 1,35 Milliarden USD in Ethereum (ETH) zu Binance transferiert. Dies führt zu Sorgen vor einem möglichen Ausverkauf, weil die Bestände der Börsen steigen.
Die Einzahlungen, die von Lookonchain verfolgt wurden, erfolgen zur gleichen Zeit wie Abflüsse institutioneller Investoren und plötzliche Zuflüsse auf den Börsen. Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass Binance nun fast ein Viertel des zentralisierten ETH-Angebots hält.
Whale schickt 1,35 Milliarden USD in ETH innerhalb von nur 4 Tagen zu Binance
Daten von Lookonchain zeigen, dass Jin seine gesamte Position von 577.896 ETH in vier Tagen zu Binance überwiesen hat. Die meisten dieser Token wurden vor acht Monaten aus Bitcoin (BTC) getauscht. Zu diesem Zeitpunkt lag der Kurs von Ethereum bei rund 4.591 USD.
„Er hat jetzt etwa 1,3 Milliarden USD Verlust“, so der Beitrag.
Zudem erhöhten Vermögensverwalter den Druck. BlackRock und Fidelity transferierten in der vergangenen Woche mehr als 35.000 ETH zu Coinbase Prime.
Folgen Sie uns auf X, um die neuesten Nachrichten sofort zu erhalten.
Obwohl Überweisungen zu Börsen nicht immer einen direkten Verkauf bedeuten, sorgen sie oft für Unsicherheit am Markt wegen eines möglichen Verkaufsdrucks.
Auch das Muster großer Halter verstärkt diese Bedenken. Ein Analyst meldete eine Reihe starker Zuflüsse von Ethereum pro Stunde auf Binance im Mai.
Der Analyst betonte, dass Binance jetzt etwa 3,62 Millionen ETH hält, was ungefähr 24,6 % des gesamten zentralisierten ETH-Angebots entspricht.
Laut Daten von CryptoQuant sind die Gesamtreserven an Börsen zudem von 14,36 Millionen ETH am 5. Mai auf 14,95 Millionen ETH angestiegen.
Ob diese Einzahlungen tatsächlich zu Verkäufen führen, bleibt offen. Whales verschieben Vermögenswerte manchmal auch, um Sicherheiten oder Liquidität zu verwalten, nicht immer um direkt zu verkaufen.
Trotzdem sorgt die Kombination aus Whale-Aktivitäten und steigenden Reserven für einen stärkeren Angebotsüberhang.
Abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal, um Analysen und Interviews von Experten und Journalisten zu sehen.