14.05.2026, 3:55 Uhr

Trumps Kandidat Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender bestätigt, Senat stimmt knapp ab

Der US-Senat hat Kevin Warsh mit 54 zu 45 Stimmen als Vorsitzenden der Federal Reserve bestätigt. Das Ergebnis war der knappste Ausgang, der je bei der Wahl eines Fed-Vorsitzenden erreicht wurde.

Der Senator aus Pennsylvania, John Fetterman, war der einzige Demokrat, der dafür stimmte. Warsh übernimmt eine Zentralbank, die unter direktem Druck von US-Präsident Trump steht, die Zinsen zu senken.

Kevin Warsh offiziell bestätigt: Er führt künftig die Federal Reserve

Zuerst stimmten die Gesetzgeber Warshs 14-jähriger Amtszeit als Mitglied im Gouverneursrat der Federal Reserve zu und machten damit den Weg für das anschließende Votum frei, bei dem er auch für vier Jahre zum Vorsitzenden gewählt wurde.

Warsh muss weiterhin für beide Ämter vereidigt werden, was noch aussteht. Dazu sind die abschließenden Unterschriften des Weißen Hauses auf den vom Senat übermittelten Unterlagen nötig.

Warsh folgt auf Jerome Powell, den US-Präsident Trump wiederholt am Freitag.

Warsh war bereits zwischen 2006 und 2011 Mitglied im Gouverneursrat der Zentralbank. Sein erstes Treffen des Federal Open Market Committee (FOMC) leitet er am 16. und 17. Juni. Während seiner Anhörung sagte Warsh, er sei fest entschlossen, die Geldpolitik „streng unabhängig” zu halten.

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Der neue Fed-Vorsitzende übernimmt eine Zentralbank, die durch deutliche Wirtschaftsdaten unter Druck steht. Der US-, kletterten um 6%.

Diese Zahlen führten dazu, dass die Wall Street ihre Erwartungen anpasste. Goldman Sachs verschob die eigene Prognose für eine erste Zinssenkung auf Dezember 2026, da die Inflation hartnäckig bleibt.

Pimco ging noch einen Schritt weiter und warnte vor der Möglichkeit einer Zinserhöhung. Warshs Entscheidung beim FOMC im Juni wird zeigen, ob er eher US-Präsident Trumps Wunsch nach Zinssenkungen folgt oder an einer strikten Inflationsbekämpfung festhält.

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