Bitcoin (BTC) erzielt an US-Feiertagen die stärksten Tagesrenditen, wie eine CoinGecko-Studie für den Zeitraum Mai 2013 bis Mai 2026 zeigt. Besonders am 1. Januar bringt der Bitcoin-Kurs im Durchschnitt eine Rendite von +2,01 % am Folgetag und erreicht eine Trefferquote von 84,6 %.
Die Untersuchung basiert auf 4.753 täglichen Kursdaten und zeigt, dass US-Feiertage im Schnitt eine Rendite von +0,77 % am nächsten Tag bringen. Das ist etwa vier Mal so hoch wie der Durchschnitt von +0,19 % an regulären Tagen.
Feiertage zeigen sehr positive Effekte
Auch der Columbus Day erzielt mit 84,6 % eine sehr hohe Trefferquote und eine durchschnittliche Rendite von +1,70 % am nächsten Tag. Am 25. Dezember steigt der Bitcoin-Kurs im Schnitt um +1,46 % bei einer Trefferquote von 53,8 %. Der Labor Day bringt im Durchschnitt +1,22 % Rendite bei einer Trefferquote von 69,2 %, so CoinGecko.
Zwei Feiertage weichen von diesem Muster ab. Am Martin Luther King Jr. Day liegt der Durchschnitt bei -0,84 %, was vor allem durch den massiven Rückgang des Bitcoin-Kurses um -18,65 % am 15. Januar 2018 verursacht wird. Am Unabhängigkeitstag beträgt der Durchschnitt -0,26 %, beide Feiertage erreichen weniger als 50 % Trefferquote.
Die Forscher von CoinGecko .
Dieser Effekt trat über alle Marktphasen auf, sowohl bei einem Bitcoin-Kurs von 313 USD im Jahr 2015 als auch bei 93.507 USD im Jahr 2025, unabhängig von der für 2026 erwarteten Richtung des Bitcoin-Kurses, ob bullisch oder bärisch.
Wochentagseffekt verliert auf längere Sicht an Bedeutung
Innerhalb der Handelswoche schneiden Montag und Mittwoch mit jeweils +0,38 % durchschnittlicher Folgetagsrendite am besten ab. Der Donnerstag ist der einzige Tag mit einem negativen Durchschnittswert, nämlich -0,09 %.
Die Lücke zwischen Werktagen und Wochenenden beträgt lediglich 0,01 %, was viel geringer ist als der gut dokumentierte Saisoneffekt im Oktober.
Über einen Zeitraum von 365 Tagen liegen alle Wochentage bei einer Gesamtrendite zwischen 142,15 % und 144,56 %. CoinGecko bezeichnet diesen Unterschied als vernachlässigbar angesichts der Volatilität des Bitcoin-Kurses.
Die Daten deuten darauf hin, dass das Timing rund um Feiertage kurzfristig einen kleinen Vorteil bringen kann. Ob sich das Santa-Rallye-Muster auch auf das kommende Januar-Setup ausweitet, ist jedoch weiterhin offen.