08.05.2026, 9:34 Uhr

Hantavirus-Memecoins: Kursrallye, getrieben von Spekulationen nach Ausbruchsmeldungen

Hantavirus-bezogene Token haben am Freitag dreistellige Gewinne erzielt. Der führende Hantavirus (HANTA) Token stieg innerhalb von 24 Stunden um 315,69 %.

Die Kursrallye folgt auf einen Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius, bei dem drei Menschen starben und fünf Fälle bestätigt wurden. Dies führte dazu, dass Trader spekulative Token im Zusammenhang mit dieser aktuellen Gesundheitssituation handelten.

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Hantavirus-Ausbruch sorgt für Memecoin-Handelsfieber

Der HANTA Token (2tXpgu…7hzs9y) wurde Anfang Mai gestartet. Die Marktkapitalisierung stieg heute auf ein Rekordhoch von über 18 Millionen USD, bevor sie sich auf 9,38 Millionen USD anpasste. Solscan-Daten zeigen zudem, dass die Zahl der Halter des Tokens an einem einzigen Tag von 2.640 auf 17.589 sprang.

Marktkapitalisierung Hantavirus (HANTA) Token
Marktkapitalisierung Hantavirus (HANTA) Token. Quelle: GeckoTerminal

Die Rallye setzte sich bei über sechs ähnlichen Token fort. Ein anderer HANTA Token stieg um 251 % auf eine Marktkapitalisierung von 193.190 USD. Eine Hanta-Kun-Variante kletterte um 261,87 %, während zwei Hantavirus-Listings auf Meteora DAMM V2 um 399 % und 246 % zulegten.

Hantavirus-bezogene Token
Hantavirus-bezogene Token. Quelle: GeckoTerminal

Es ist wichtig, vorsichtig mit spekulativen Token zu sein. Die Geschichte zeigt, dass gehypte Memecoins meist stark einbrechen, sobald das Interesse nachlässt. Späte Anleger sind dann von hohen Verlusten betroffen.

Memecoin-Playbook wiederholt sich

Der Start von Memecoins bei viralen Nachrichten ist ein wiederkehrendes Muster. So folgte eine Welle von Dogefather Token auf einen Post von Elon Musk auf X im Februar 2025.

Einige Token-Starts stießen auf starke Kritik. Token, die mit den Tötungen von Aktivist Charlie Kirk und Iryna Zarutska verbunden sind, wurden von Tradern als „verabscheuungswürdig“ bezeichnet, welche die Entwickler beschuldigten, menschliche Trauer auszunutzen.

Unterdessen werden Vergleiche zur Pandemie von 2020 gezogen. Allerdings erklärte die WHO , dass zwar weitere Hantavirus-Fälle zu erwarten sind, aber eine Pandemie wie bei COVID-19 unwahrscheinlich bleibt, da es bislang keinen Hinweis auf ein breites Übertragungsrisiko gibt.

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