14.05.2026, 5:30 Uhr

Nur 4 % der US-Wähler interessieren sich bei der Stimmabgabe für Krypto, neue Umfrage zeigt

Eine neue Umfrage zeigt, dass nur 4% der Amerikaner bei der Wahl auf die Haltung eines Kandidaten zu Krypto achten. Damit steht das Thema für die Wähler bei den Vorbereitungen zu den Zwischenwahlen 2026 ganz unten auf der Liste.

Das Ergebnis schwächt das zentrale Argument der Branche, die alltägliche Investoren in digitale Vermögenswerte als eine starke Wählergruppe sieht. Diese Annahme hat Ausgaben von mehreren Hundert Millionen für Politik in der Wahlperiode 2026 mitbestimmt.

Wähler ordnen Krypto unter Wohnraum und Betrugsschutz ein

Laut der POLITICO-Umfrage, die mit Public First durchgeführt wurde, sagen selbst unter 19% der Amerikaner, die schon einmal digitale Vermögenswerte gehandelt haben, nur 7%, dass die Krypto-Haltung eines Kandidaten ihre Wahlentscheidung beeinflussen würde.

„Abgeordnete beider Parteien haben in den vergangenen zwei Jahren viel Zeit darauf verwendet, umfassende neue Gesetze für Kryptowährungen zu entwickeln. Ihre Arbeit ist für die Wähler von geringem Interesse”, schrieb POLITICO hier.

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Die Umfrage zeigt zudem, dass 18% der Befragten wünschen, dass die Gesetzgeber Krypto-Regeln priorisieren. Das liegt jedoch weit hinter dem Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum mit 49% und dem Schutz vor Verbraucherbetrug mit 36%.

Die Unterstützung in der Bevölkerung, Krypto als globalen Finanzwert im Mainstream zu legitimieren, liegt bei 27%. Im Vergleich dazu lehnen 31% staatliche Maßnahmen ab, und 42% sind neutral oder noch unentschieden.

Bereits eine frühere Umfrage zeigte, dass 45% der Amerikaner Investitionen in Krypto für zu riskant halten. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Krypto trotz des wachsenden politischen Einflusses der Branche für die meisten Wähler ein Thema mit niedriger Priorität bleibt. Sie spiegeln auch das anhaltende öffentliche Misstrauen gegenüber digitalen Vermögenswerten als etablierte Anlageklasse wider.

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