Metaplanet verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Nettoverlust von 114,5 Milliarden Yen (725 Millionen USD).
Verluste durch die Bewertung der Bitcoin-Bestände führten zu diesem Rückgang, nachdem die Kryptowährung das schlechteste erste Quartal seit 2018 hatte.
Schwächstes erstes Quartal von Bitcoin seit 2018 trifft Metaplanets Treasury
Bitcoin fiel im ersten Quartal 2026 um etwa 22% wie Metaplanet.
„Der gewöhnliche Verlust und der auf die Anteilseigner entfallende Quartalsnettoverlust sind hauptsächlich auf Bewertungsverluste durch den Rückgang des Bitcoin-Kurses am Ende des ersten Quartals zurückzuführen und spiegeln kurzfristige Mark-to-Market-Anpassungen wider“, teilte das Unternehmen mit.
Trotz des Kursrückgangs erhöhte das an der Börse in Tokio gelistete Unternehmen seine Bitcoin-Bestände auf 40.177 BTC. Die BTC-Bestände pro voll verwässerter Aktie stiegen im Quartalsvergleich um 2,8% auf 0,0247319. Metaplanet hält damit etwa 87% aller BTC, die von japanischen börsennotierten Unternehmen gehalten werden, Stand Mai 2026.
Zudem entwickelte sich die operative Leistung umgekehrt positiv: Der Nettoumsatz stieg im Jahresvergleich um 251%, während der operative Gewinn um 282% auf 2,27 Milliarden Yen (14,4 Millionen USD) zunahm.
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Metaplanets Vorzugsaktien-Listing: Zwei große Herausforderungen
Zusätzlich zu den Geschäftszahlen sprach Metaplanet-CEO Simon Gerovich auf X über Verzögerungen beim geplanten Listing der unbefristeten Vorzugsaktien des Unternehmens. Gerovich nannte zwei wichtige Punkte.
Japanische Börsenvorschriften verlangen, dass Vorzugsdividenden durch nachhaltige Cashflows in verschiedenen Marktsituationen abgesichert werden.
„Metaplanet kann bereits eine sechsst Quartale umfassende Erfolgsgeschichte im Bitcoin-Einnahmen-Geschäft vorweisen, und wir halten es für wichtig, weiterhin zu zeigen, dass das Geschäft stabile, wiederkehrende Cashflows sowohl in starken als auch in schwachen Bitcoin-Marktbedingungen erzielen kann“, sagte er.
Außerdem plant Metaplanet monatliche Dividenden, was deutlich über dem sonst in Japan üblichen Rhythmus von einmal oder zweimal pro Jahr liegt. Dafür sind umfassende Vorbereitungen zu den Stichtagsregelungen, zur Aktionärsidentifikation, zur Berechnung der Dividende und zur regelmäßigen Aktionärsbenachrichtigung erforderlich.
Gerovich verwies darauf, dass derzeit nur wenige börsennotierte Vorzugsaktien in Japan gehandelt werden. Im Falle einer Zulassung wäre Metaplanets Angebot erst das siebte am Markt und das erste im Land, das unbefristet ist.
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