13.05.2026, 16:15 Uhr

Senator Kennedys Abstimmung zum CLARITY Act sichert Zustimmung im Bankenausschuss des Senats

Senator John Kennedy wird am Donnerstag im Senate Banking Committee für den Digital Asset Market CLARITY Act stimmen. Damit ist die Unterstützung durch die Republikaner gesichert, sodass das Gesetz unabhängig vom Abstimmungsverhalten der Demokraten angenommen werden kann.

Der Republikaner aus Louisiana hat sich Berichten zufolge mit Vorsitzendem Tim Scott darauf geeinigt, eine Treuepflicht für Personen in der Krypto-Branche in das Gesetz aufzunehmen und zudem den Build Now Act von Senatorin Elizabeth Warren für Wohnungsbau hinzuzufügen.

Überparteiliche Einigung beeinflusst Abstimmung zum CLARITY Act

Im Senate Banking Committee sitzen 13 Republikaner und 11 Demokraten. Für das Voranbringen des Gesetzes wurden alle Stimmen der republikanischen Partei benötigt, wobei Kennedy bis zur Sitzung am Donnerstag der einzige Unentschlossene war.

Vorsitzender Scott veröffentlichte am Dienstag nach monatelangen Verhandlungen über Regeln für Renditen bei Stablecoins den 309-seitigen Gesetzestext. Im Juli 2025 hatte das Repräsentantenhaus dem Gesetz mit 294 zu 134 Stimmen zugestimmt. Im Senat stockte es jedoch wegen Meinungsverschiedenheiten.

Der Krypto-Direktor des Weißen Hauses, David Sacks, bezeichnete die Abstimmung als großen Erfolg für die Wettbewerbsfähigkeit der USA und dankte den Mitarbeitern im Senat für die Kompromisse, die zum aktuellen Gesetzestext geführt haben.

Folgen Sie uns auf X, um stets die neuesten Nachrichten zu erhalten

Änderungsanträge und Widerstand gegen DeFi stehen bevor

Mitglieder des Senate Banking Committee haben über 100 Änderungsanträge vor Ablauf der Frist am Mittwoch eingereicht. Die Senatoren Catherine Cortez Masto, Andy Kim, Chris Van Hollen, Warren und Jack Reed setzen sich für Vorschläge ein, die vom DeFi Education Fund als gegen DeFi gerichtet eingestuft werden.

Diese Änderungsanträge betreffen unter anderem den Blockchain Regulatory Certainty Act, Schutz für nicht kontrollierende Softwareentwickler, DeFi-Front-End-Oberflächen und Regelungen zur Tokenisierung.

Kennedy erklärte, dass er sich die Änderungsanträge der Demokraten anhören wird, aber eine Ethikregelung wohl nicht im Ausschuss behandelt wird.

Trader auf Polymarket bewerten aktuell die Wahrscheinlichkeit für eine Verabschiedung des Gesetzes im Jahr 2026 mit 73%. Neueste Umfragen zeigen zudem, dass die Mehrheit der Wähler den Rahmen unterstützt.

Eine erfolgreiche Ausschussabstimmung gibt das Gesetz zur Abstimmung im Senat frei, noch vor der Memorial-Day-Pause.