Seit dem Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar haben Amerikaner zusätzlich 37,6 Milliarden USD für Benzin und Diesel ausgegeben.
Diese Daten stammen von einem Live-Tracker der Watson School of International and Public Affairs an der Brown University.
Der Iran-Krieg kostete jeden US-Haushalt bisher 287 USD an zusätzlichen Treibstoffkosten
Dieser Wert bedeutet, dass pro US-Haushalt etwa 287 USD zusätzlich angefallen sind. Im Moment liegt der landesweite Durchschnittspreis für Benzin bei 4,52 USD je Gallone. Das entspricht einem Anstieg von 51,6 % gegenüber dem Preis vor dem Krieg von 2,98 USD. Dieser Anstieg erfolgte innerhalb von nur 72 Tagen.
„Treibstoffkosten sind nur ein Teil der Folgen eines Krieges, aber sie treffen direkt die Geldbeutel der Amerikaner. Diese Kosten steigen jeden Tag“, heißt es auf der Webseite.
Folgen Sie uns auf X, um aktuelle Nachrichten sofort zu erhalten
Der Iran War Energy Cost Tracker wird von Jeff Colgan geleitet, der Leiter des Climate Solutions Lab an der Watson School der Brown University ist.
Das Modell vergleicht Treibstoffdaten des American Automobile Association mit geschätzten Werten, die ohne den Konflikt erreicht worden wären. Die Differenz zwischen den aktuellen Preisen und den hypothetischen Preisen ist die Grundlage für die Berechnung der Zusatzkosten.
„Dies ist eine Ausgabe, die direkt aus den Taschen der amerikanischen Verbraucher kommt“, sagte Colgan laut Webseite der Universität.
Es sind nicht nur die Haushalte betroffen. , dass US-Fluggesellschaften im März 5,06 Milliarden USD für Flugbenzin ausgaben. Das ist ein Anstieg von 56 % gegenüber Februar, da der Konflikt das globale Angebot beeinträchtigte.
Schließung der Straße von Hormuz verursacht Engpass an der Zapfsäule
Dies zeigt die breiteren wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts. Die Schließung der Straße von Hormuz, einer wichtigen Passage, betrifft fast 20 % der globalen Energieschifffahrt.
Die Folgen sind jedoch nicht auf Energiemärkte begrenzt. Die Inflation bei Unternehmen für Lebensmittel und Getränke stieg in den USA im März um 7,9 % im Jahresvergleich. Das ist der stärkste Anstieg seit mindestens einem Jahr.
Gleichzeitig hat sich das öffentliche Sentiment gewandelt. Wie eine Umfrage von Generation Lab zeigt, glauben 77 % der Amerikaner, dass die Angriffe auf Iran die falsche Entscheidung waren.
Abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal, um Experten und Journalisten direkt zuzusehen